Start der Landesligasaison 2026/27 am 11.10.2026. Der LSV ist in dieser Klasse jetzt mit zwei Mannschaften vertreten. LSV II hatte sich in die Oberliga verabschiedet. LSV III die Liga sicher gehalten und bei LSV IV gab es einiges „Kuddelmuddel“. Am letzten Spieltag abgestiegen und nach dem Verzicht von Doppelbauer IV als bester Absteiger doch wieder dringeblieben.
Zur neuen Spielzeit hatten unsere Mannschaften ein Facelifting erhalten und in dieser neuen Formation empfing in Runde 1 LSV IV das Team von SK Doppelbauer Kiel III. Obwohl uns vom Stamm einige wichtige Spieler fehlten präsentierten sich vom Rating her beide Mannschaften in etwa gleichwertig. Die Absenz führte allerdings auch dazu, dass einige an sich in anderen Teams benötigte Spieler hochrutschen mussten – und so kam ich zu meinem ersten Landesligaeinsatz.
Die Heim-/Auswärtsverteilung hatte es an diesem Sonntag mal wieder gut mit uns gemeint. So gut, dass neben unserem Vereinsheim vier weitere Spielstätten in Lübeck gebucht werden mussten, um alle Mannschaften unterzubringen. Dank an Olaf Nevermann, der uns in diesem Punkt kräftig unterstützt hatte.
LSV IV spielte dabei in einem Raum des griechischen Restaurants „Zeus“, welches im Hochschulstadtteil angesiedelt ist. Das war insoweit okay, wenn ich es auch als etwas störend empfand, dass es zum Gastraum, wo bald das das Buffet angerichtet wurde, keine verschlossene Tür gab.
Am Tag zuvor konnte ich mir beim Spiel der ersten Mannschaft gegen HSK II (2. Bundesliga Nord) im Europäischen Hansemuseum noch einige Inspirationen holen. Bei dem anschließenden Mannschaftsessen im „BAR-CELONA“ nahm ich nicht mehr teil. Am Folgetag musste ich ja selber ran.
Trotz ausgeglichenem Kräfteverhältnis entwickelte sich der Kampf relativ in eine für uns ungünstige Richtung und es gelang nicht, rechtzeitig das Ruder herumzureißen. Nach zwei relativ ereignislosen Remisen durch mich (Brett 7) und Team-Captain Marco Frohberg an Brett 1 und durch die Niederlage von Ecki Reuß (Brett 6) gerieten wir schnell in Rückstand. Einmal hatte Ecki eine wirklich gute Fortsetzung verpasst, doch dann war diese Chance vorbei. Ebenso verflog eine gute Möglichkeit am letzten Brett bei Jens Eisheh. Leider auch nur remis. Etwas Hoffnung kam an Brett 5 auf, als Max Dörp seinen überraschenden Sieg vermeldete. Überraschend deswegen, da nach überwiegender Meinung der Kiebitze diese Partie zwischendurch in die entgegengesetzte Richtung zu steuern schien.
Das blieb dann leider unser einziger Einzelerfolg. Auch Vycheslav Berdichewskiy blieb in einem undurchsichtigen Springer-Endspiel mit leeren Händen zurück und nachdem Andreas Ilgner an Brett 2 auch nicht mehr als eine Punkteteilung erreichte, musste beim Stand von 3:4 Michael Negele versuchen, den vollen Punkt zu machen. Aus einer Position, die das eigentlich nicht hergab. Doch Michael versuchte alles und überzog seine Stellung bzw. musste angesichts der Lage auch so vorgehen. Ein Remis hätte nicht geholfen. Das Risiko zahlte sich leider nicht aus.
Endstand also 3:5 und eine leicht gedrückte Stimmung beim gemeinsamen Essen im „Zeus“. Die Reise geht weiter. Aber es ist klar, dass das Ziel nur der Klassenerhalt sein kann.
Am 15.11. steht LSV IV die lange Tour nach Flensburg ins Haus. Kein leichter Gang, wirklich nicht. Der Verein in der Fördestadt gilt als heißer Aufstiegsaspirant!
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