LSV VI startet in veränderter Aufstellung in die Saison 26/27. Neu bzw. wieder dabei sind Nicole Freytag, Hartmut Gabor und Tristan Lindenberg.
Am ersten Spieltag hatten wir gleich ein Überbelegungsproblem. Ein Verein und zu viele Heimspiele, und dazu können wir zurzeit keine Punktspiele im Tryp-Hotel ausrichten. Aber Ulli Krause hatte für uns das Bootshaus in Lübeck an der Wakenitz organisiert. Sehr erfreulich fand ich die Meldung am Samstag am frühen Abend, dass dort bereits alles aufgebaut war, vielen Dank an Andrea und Konstantin dafür.
Pünktlich zu unserem Saisonauftakt gegen LSV VII fanden sich die meisten pünktlich ein. Der letzte Ankömmling um ganz kurz vor 10 Uhr wurde spontan mit Applaus begrüßt. Der Spielsaal war gut vorbereitet, es gab sogar Kuchen und Muffins und auch Yvonne Malinowsky hatte einen Warteraum mit herrlichem Blick aufs Wasser.
Nach dem Anpfiff zeichnete sich bei Yorck Hellenbroich gegen Tom Otto an Brett 7 bereits früh ein Remis ab und so kam es auch. Dann tat sich länger nichts.
Andrea Schnell spielte an Brett 8 gegen Horst Radünz. Sie fühlte sich sehr wohl in ihrer Stellung, aber irgendwann konnte Horst sie dann doch überlisten. Celina Malinowsky musste sich dem stärksten Spieler von LSV VII, Thomas Rosin, an Brett 1 geschlagen geben. Dafür konnte aber auch unser stärkster Spieler, Hartmut Gabor, bei seinem Debut nach längerer Pause auch gegen Niels-Martin Paulsen an Brett 4 gewinnen.
Ich spielte an Brett 3 gegen Wolfgang Schwerdtfeger. Zumindest in der Eröffnung zahlte sich das Training bei Ulli Krause aus, ich konnte mich erinnern, wie ich mich aufbauen sollte. Das sparte etwas Zeit, die ich später dafür verbrauchte, nach einem gefühlten Vorteil zu suchen. Ich opferte völlig unnötig einen Bauern um anzugreifen. Den Angriff gab es aber nicht so wirklich, ich bot Remis an, das Wolfgang aber ablehnte. Bei knapper werdender Zeit gab es einen Kurzschluss in meinen Oberstübchen, ich nahm mit meinem Turm einen ausreichend gedeckten Bauern und gab danach auf. Ich leide immer noch.
Beim Stand von 1,5:3,5 einigte sich Tristan an Brett 2 in einem ausgeglichenen Endspiel gegen Leonid Markovych auf remis. Stefan Gosch hatte an Brett 6 den berühmten Pfahl im Fleische des Gegners (weißer Bauer auf f6 bei schwarzen Bauern auf h7, g6 und f7). Er fand gegen Thore Rosin ein schönes Qualitätsopfer, wonach das Matt durch Dg7 nicht mehr hätte verhindert werden können. Also entweder Springer weniger oder Matt. Thore entschied sich für die Aufgabe (3:4).
Alle Augen richteten sich auf Nicoles Partie an Brett 5 gegen Enes Gümüs. Aber sie konnte nichts gegen eine dreimalige Stellungswiederholung ausrichten. So war das vereinsinterne Duell knapp zugunsten von LSV VII entschieden.
Ich fand es schön, dass alle beim Abbauen und Stühlerücken mitgeholfen haben, so waren wir ratzfatz durch damit. Und viele wollten ja auch noch ins Hansemuseum.
Wir haben unsere nächste Chance auf Punkte am 15.11. in Ahrensburg.
Hier noch ein Bild vom gutgelaunten Spielbeginn

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