Nach sieben Jahren wieder dabei, vieles verändert, manches erhalten!
Liebe Schachfreunde,
gerne will ich Euch von meiner Teilnahme am „Wimbledon des Schach“ im holländischen Küstenstädtchen Wijk aan Zee berichten.
Dies mag vielleicht Interesse wecken, mich im nächsten Jahr zu begleiten, um in diese einzigartige Atmosphäre einzutauchen.
Und das in jeder Hinsicht, was der Beitrag meines Freundes GM Raj Tischbierek auf der DSB-Website instruktiv erläutert.
Dort findet ihr auch die Ergebnisse und viele Bilder der drei wichtigsten Turniere;
in zweien schlugen sich die deutschen Teilnehmer ganz hervorragend.
https://www.schachbund.de/news/wijk-aan-zee-der-puls-des-klassischen-schachs.html
Zuletzt war ich 2019 bei diesem Turnier – allerdings damals in Leiden, als das Tata Steel noch auf „Tournee“ ging.
Diesen Luxus hat man wohl nach Corona gestrichen und spielt wieder durchgängig in der vor allem an Wochenenden aus allen Nähten platzenden Veranstaltungshalle „De Moriaan“.
Hier ein paar Eindrücke vom diesmal blauen (kaum grauen) Örtchen an der Nordsee und vom Strand, weitere beim DSB.
Die Turnierbedingungen für die Amateure wurden durch die Schaffung der Zuschauertribünen alles andere als ideal. Denn die Vierkämpfe sind selbst über die Woche extrem beliebt. In 2010 spielte ich am Wochenende, da war ich auch von der Optik noch in „Topform“.
https://www.kwabc.org/de/news/vierkampf-in-wijk-aan-zee.html
Diesmal lief der Wochentag-Vierkampf nicht sonderlich ersprießlich für mich, vor allem die schlecht angelegte Startpartie nahm ein grausames Ende. Alle drei Partien in zwei unterschiedlichen Kommentierungen folgen unten.
Zuerst noch Impressionen vom Innenleben in „De Moriaan“, wenn mann/frau/divers denn mal drin war. Die Sicherheitsbedingungen ähneln denen am Flughafen und ohne vorher gebuchtes Ticket (das allerdings kostenlos) kommt man nicht rein.
Es war beginnend mit 2004 (damals noch Corus Chess Tournament – siehe Beitragsbild) mein 15. Besuch eines aus meiner Sicht unvergleichlichen Turniers. Hier geht´s zur offiziellen Website in Englisch: https://tatasteelchess.com/en
Es lohnt sich gewiss, über die 540 km lange Reise von Ost nach West im Januar 2027 zur Teilnahme an der 88. Auflage nachzudenken.
Eine Warnung sei erlaubt: Preiswert ist der Aufenthalt dort nicht, denn „Es liegt ein Raubstaat zwischen Ostfriesland und der Schelde“.
Das Zitat stammt aus Max Havelaar (1860) von Multatuli (Eduard Douwes Dekker), einem der großen Sozialromane dieser Zeit.
Zum Abschluss noch ein wenig Schach und ein paar Bilder aus „meinem“ weekday Vierkampf 2D.
Diese machen auch deutlich, dass Tata Steel ein indischer Konzern ist.
Mein Spiel war leider nicht vom GM-Odem inspiriert, eher von der Erbsensuppe.
Doch auch die „Götter des Schach-Olymps“ können wunderschön patzen – siehe Beitrag von R.T.
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