Die dritte Runde der laufenden Saison bescherte der Spielplan in der Bezirksklasse A ein Vereinsduell. LSV VII empfing als Gast das Team von LSV VIII.
Während die „Siebente“ mit 2 (mehr oder weniger) komfortablen Siegen in die Spielzeit gestartet ist, konnte die “Achte“ immerhin auch schon auf 3 Mannschaftspunkte verweisen.
Gleichwohl sahen wir (also LSV VII) uns in der Favoritenstellung, trotz des Umstandes, dass wir auf Brett 1 verzichten musste. Allerdings traf dasselbe Manko auch unseren Widersacher.
6 x Heimrecht brachte uns in gewisse Raumprobleme. Der Bezirksausschuss, der den Ligenplan festlegt, konnte sich (warum auch immer) mit unseren Vorschlägen einer Entlastung leider nicht anfreunden. Zudem stand das Ausweichquartier („Tryp-Hotel“) an diesem Sonntag nur für einen Mannschaftskampf zur Verfügung. Und so wurde dieses Match auf den Samstag vorverlegt.
Bevor der erste Zug bewegt wurde, versammelten sich beide Teams zu einem gemeinsamen Mannschaftsfoto.
Als Folge eines eher bizarren „kommunikativen Missverständnis sui generis“ gewann an Brett 6 Idriz Blaka nach einer Stunde kampflos. Das war so nicht eingeplant. An Brett 8 holte Tom Otto gegen Finn Wachruschew den nächsten Punkt. Binnen kurzer Zeit war man in einem Turmendspiel gelandet, welches für Finn möglicherweise haltbar gewesen war.
Nicht viel später konnte Wolfgang Schwerdtfeger sein besseres Endspiel gegen Yaron Weimar für sich entscheiden. In beiden Fällen gilt, dass ein „a-tempo-ziehen“ nur ganz selten die richtige Wahl ist.
Vom zu schnellen Ziehen war mein Gegner allerdings weit entfernt. Ich hatte es mit dem 9-jähigen U-10-Talent Mavi Solar zu tun, der bereits in der Eröffnungsphase viel Zeit investierte, Ein erfolgsversprechendes Vorgehen und nach 24 Zügen sah ich mich genötigt, ihm zum Sieg zu gratulieren.

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