In der zweiten Runde der Bundesliga Nord bekamen wir es mit einem der Aufstiegsfavoriten zu tun: Gegner war die Mannschaft aus Wolfhagen, die in der vergangenen Saison den dritten Platz in der Bundesliga belegte, sich danach aber freiwillig zurückzog und deshalb jetzt in der zweiten Bundesliga an den Start geht. Im Durchschnitt waren wir an jedem Brett 100 ELO-Punkte schwächer, was umgerechnet in Gewinnerwartung einen prozentualen Wert von 0,38 Punkten pro Brett, also ein zu erwartendes Gesamtergebnis von 3-5 ergab.

Um es kurz zu machen: Am Ende verloren wir auch in dieser Höhe verdient mit 2-6. Jan Gustafsson und Bruno Engel einigten sich mit ihren Gegnern schnell auf Remis und Julijan Plenca gewann eine interessante Partie, in der er zwei (oder drei!?) Bauern für langfristige Kompensation opferte und am Ende recht behielt. An allen anderen Brettern setzte sich früher oder später der Spieler mit der höheren ELO-Zahl durch.

Im anderen Wettkampf dieser Doppelrunde gab es das Duell HSK II – Doppelbauer Kiel. Dort gewannen die Hamburger nach meinem rudimentären Gesamteindruck verdient mit 5-3.

Abschließend möchten wir uns bei allen Helfern bedanken, die auf die eine (Brötchen, Obst) oder andere (Auf- und Abbau, Fotos) Art und Weise dazu beigetragen haben, dass wir mehrfach gelobt wurden von den Spielern und Mannschaftsführern. Persönlich habe ich wieder festgestellt, dass Nicht-Spielen noch anstrengender ist als Spielen – das war ein intensives Wochenende mit vielen Telefonaten und Absprachen. Wir werden auch den nächsten Heimkampf am 15.November wieder im Hansemuseum durchführen. Da das die Einzelrunde gegen unseren Reisepartner Doppelbauer Kiel ist, wird es hoffentlich nur halb so anstrengend, so dass ich nach dem Kampf möglicherweise noch meinen 5xten Geburtstag würdigen kann 🙂

Ergebnisdienst

Hier noch einige Bilder von Jan-Hendrik Plackmeyer. Man merkt, dass da ein Profi am Werk ist – vielen Dank!

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