Am letzten Juli-Freitag stand dieser, zugegebenermaßen etwas kuriose, Wettbewerb im Mittelpunkt des Abendprogramms. Vor einigen Wochen hatten wir uns erstmals daran versucht und weil das damals großen Anklang fand, wurde dieser „Schachspaß“ Teil unseres Turnierkalenders. Unter den 12 Teilnehmern waren einige, die da noch diversen Klärungsbedarf hatten, doch als dieser bereinigt war konnte es auch losgehen. Auch mal wieder auf Heimaltbesuch: Timm Abrahams – unser Mann aus Berlin.
Zur Erinnerung: 2 Spielerpaare treten gegeneinander an. Vor Beginn der Partie wird festgelegt, wer in dem jeweiligen Team die Rolle des Hirns bzw. der Hand übernimmt, wobei die Rollen im Laufe der Partie nicht mehr getauscht werden dürfen. Wenn das Team am Zug ist, sagt das Hirn der Hand an, welche Figurenart gezogen werden soll. Die Hand ist an diese Vorgabe gebunden, kann aber über den konkreten Zug frei entscheiden.
7 Runden bei einer Bedenkzeit von 5 Minuten plus 5 Sekunden Inkrement. Also irgendwie ein Kompromiss zwischen Blitz- und Schnellschach.
Christoph Stäblein, der auch die Fotos verantwortete, leitete das Turnier und notierte nach jeder Runde akribisch die Ergebnisse.

So manche Skurrilität war im Turnierverlauf zu entdecken, denn nicht immer ging die ziehende Hand mit dem ansagenden Kopf („Eigentlich meinte ich den anderen Springer“) konform. Doch letzten Endes setzten sich auch bei dieser Turnierform jene an die Spitze, die man auch beim „Normalschach“ dort erwarten durfte.
Sieger wurden punktgleich Steffen Neutsch und Ralf Christ vor einem Viererfeld, bestehend aus Karol Lalla, Klaus Besenthal, Rouven-Peer Trede und Horst Mentlein.

Hier nochmal der Endstand (falls man den obigen Ergebniszettel nicht entziffern konnte):

Am kommenden Freitag geht es weiter. So langsam geht auch die Sommerpause dem Ende entgegen. Ab 20.00 Uhr heißt es wieder Punktesammeln für die Jahreswertung im Monatsblitz.
Und hier noch weitere Impressionen von mehr oder weniger erfolgreichen Kooperationen zwischen „Hands and Brain“:
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