Letzte Runde in der Bezirksklasse A. Ein Spieltag, der im Grunde nichts Spannendes mehr erwarten ließ. Die Entscheidung um die Meisterschaft war in den Runden zuvor bereits gefallen. Zwar hätte der Möllner SV II uns rein rechnerisch noch ein- oder überholen können, doch hierfür hätte es eines Sieges in der Größenordnung von mindestens 7:1 bedurft.

Angesichts des Umstandes, dass unsere Gäste nur mit 7 Spielern antraten (Tom Otto gewann an Brett 8 kampflos), stand zu vermuten, dass sie selbst sich eher nicht mit derartigen Rechenspielen befassten.

Die Spielkommissionen des Landesverbandes und des Bezirks Ost hatten es mal wieder richtig gut mit uns gemeint und bescherte uns an diesem 22. März gleich 7 Mal Heimrecht.

Vier Begegnungen (LSV III, IV, VII und VIII) wurden in unserem Ausweichspiellokal „Hotel Tryp by Windham“ ausgegliedert; drei (LSV I, II und IX) durften im Klubheim antreten.

Auch, wenn man im „Tryp“ auf 2 Räume zugreifen konnte, ließ sich eine gewisse Enge nicht vermeiden.

Aber die Organisation klappte dank vieler hilfreicher Hände gut und a la minute pünktlich konnten die Begegnungen gestartet werden.

Trotz der kampflosen 1:0 – Führung konnte Mölln II relativ schnell den Ausgleich an Brett 7 herstellen. Horst Radünz (mit den schwarzen Steinen) freute sich noch über 2 gesunde Mehrbauern im sich anzeichnenden Endspiel, als ein Moment der Unachtsamkeit die Bewertung von -4 in „Matt in 2 Zügen“ kippen ließ.

Hier war Horst noch zu Recht zufrieden

Doch jetzt war es passiert und der Berichtverfasser guckt ungläubig zum Nachbarbrett

Auch Michael Weiss musste an Brett 1 gegen den in dieser Saison enorm stark aufspielenden Dragan Guzvic (6 aus 6 (Chapeau)) die Segel streichen. Nachdem an den vorderen Brettern nach und nach André Petrow, Ida Rosin und Wolfgang Schwerdtfeger remisierten, waren wir mit 3,5 zu 2,5 im Rückstand. Nur Enes Gümüs und ich hatten noch Arbeit.

Enes war in einer skandinavischen Partie mit Schwarz in große Schwierigkeiten geraten, doch als die Chance kam zurückzuschlagen, nutze er diese konsequent:

Auch ich hatte nach einem Bauerneinsteller gewisse Sorgen, konnte aber eine Unachtsamkeit meines Gegners nutzen, um in diesem Wettkampf gewissermaßen den Schlußpunkt zum 4,5:3,5 setzen.

Mit 6 Siegen hat LSV VII eine souveräne 100 %-Vorstellung (12:0 (35)) abgeliefert und ist damit zur Bezirksliga A aufstiegsberechtigt. 13 Spieler wurden in dieser Spielzeit eingesetzt, von denen Ida Rosin, André Petrow und der Berichterstatter alle Spiele mitmachten.

Auch LSV VIII war in dieser Klasse vertreten und dürfte sicherlich ebenfalls zufrieden sein. In der letzten Runde hatte man VfL Geesthacht zu Gast, die nur mit 6 Spielern antraten. Allerdings, auch bei der „Achten“ gab es am Samstagabend noch einen krankheitsbedingten Ausfall mit der Folge, dass beide Mannschaften Brett 1 frei ließen, woraus das erklärbare 5:2 – Resultat entstand.

Es gab kein Remis. 2 Erfolgen der Geesthachter standen 5 auf unserer Seite gegenüber. Hier ein Beispiel. Allzu kritisch sollte man in dieser Klasse die sportlichen Leistungen nicht bewerten.

Für LSV VIII wurde es schlussendlich Rang 4 (Treppchen knapp verfehlt) mit 7 (24,5) Punkten. Unser Dank geht an alle Spieler und ihre Mannschaftsführer (Konstantin Schultz, LSV VII und Yaron Weimar, LSV VIII).

(Fotos: Konstantin Schultz)

 

 

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