Einleitung
Die Schachplattform Lichess wurde im Jahr 2010 von dem französischen Entwickler Thibault Duplessis ins Leben gerufen. Seine ursprüngliche Motivation war es, eine komplett kostenlose und werbefreie Alternative zu bestehenden Schachseiten zu schaffen, die häufig kostenpflichtige Funktionen oder Werbung enthielten. Duplessis entwickelte Lichess zunächst als persönliches Projekt in seiner Freizeit, mit dem Ziel, Schach für alle frei zugänglich zu machen.
In den ersten Jahren wuchs die Plattform langsam, aber stetig durch Mundpropaganda innerhalb der Schach-Community. Besonders attraktiv war von Anfang an der offene Ansatz: Lichess ist Open Source, wird durch Spenden finanziert und verzichtet bewusst auf Premium-Mitgliedschaften oder Paywalls. Dieses transparente und gemeinnützige Konzept traf auf große Zustimmung bei Spielern weltweit.
Mit der Zeit entwickelte sich Lichess zu einer der größten Schachplattformen im Internet. Neben klassischen Partien kamen nach und nach Features wie Trainingsaufgaben, Turniere, Analysen mit Schach-Engine, Varianten-Schach (z. B. Chess960 oder Antichess) und umfangreiche Lernmöglichkeiten hinzu — alles weiterhin kostenlos und ohne Werbung.
Bis heute bleibt die ursprüngliche Motivation des Betreibers zentral: Schach soll frei, offen und für jeden zugänglich sein — unabhängig von Budget, Herkunft oder Spielstärke.
Hier ein Blog-Eintrag des Erfinders von Lichess: https://lichess.org/@/thibault/blog/how-i-started-building-lichess/JwtcE0KO
Lichess
Wenn man die Webseite www.lichess.org aufruft, erscheint dieses Menü:

Wir betrachten zunächst nacheinander die einzelnen Menüpunkte, bevor wir uns dann mit dem Hauptthema „Studien“ befassen.
Spielen
Aufgaben
Lernen
Zuschauen
Gemeinschaft
Werkzeuge
Studien
Die Themen, die wir behandelt haben, erscheinen in fetter Schrift, diejenigen, für die die Zeit nicht mehr gereicht hat, sind kursiv dargestellt. Ich werde das Thema mit Sicherheit noch einmal anbieten 🙂
Hier noch zwei hilfreiche Links:
https://lichess.org/@/lichess/blog/study-chess-the-lichess-way/V0KrLSkA
(relativ kurzer „offizieller“ Blog-Beitrag, allerdings auf Englisch)
(sehr schöne und detailreiche Erläuterung der diversen Möglichkeiten, die die Lichess-Studien bieten)
Aufgaben
Das Anklicken des Diagramms öffnet die jeweilige Stellung im Analysemodus auf Lichess.
Panczyk – Schurade, 1978
Koskinen – Kasanen, Helsinki 1967
Meier – Müller, Schweiz 1994
Mohring – Kaikamdzozov, 1978
A. Petrosyan – Hasaj, 1970
Ortueta – Sanz, Madrid 1933
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