Vor ziemlich genau einem Jahr wurde in Kaltenkirchen die Landesschnellschachmeisterschaft 2025 ausgetragen und sah Levi Malinowsky vor Taron Khachatryan von TURA Harksheide als Wertungssieger (beide 7,5 P.).
Jetzt, 1 Jahr später, am 14. Juni, war erneut die Mensa der Leibnitz Privatschule in Kaltenkirchen Schauplatz dieser Meisterschaft. Die Kleinstadt im Umland der Metropole Hamburg scheint sich auf Dauer zur Durchführung dieses Turniers etabliert zu haben. Nicht zu Unrecht. Die Mensa bot allen Teilnehmern (67 waren es diesmal) reichlich Platz und dank eines Beamers fanden alle nach der jeweiligen Auslosung durch Landesturnierleiter Heiko Spaan recht schnell ihre Plätze. Dazu noch ein Angebot mit Getränken, Kuchen und Würstchen. So soll es sein.
9 Runden (15 Min + 5 Sek. Inkrement) wurden zügig abgewickelt. Bevor es losging fand durch Verbandspräsident Dirk Martens noch eine Ehrung statt. Der 1975 gegründete Schachverein SK Kaltenkirchen wurde im Vorjahr 50 Jahre alt. Dazu auch aus Lübeck herzliche Glückwünsche. Leicht verspätet wurde nunmehr dieser Umstand mit der Aushändigung einer Urkunde sowie eines respektablen Geschenkkorbs gewürdigt.
Wie gesagt, vor einem Jahr wurde Levi Landesmeister vor Taron. Und diesmal? Ja diesmal lief es genau umgekehrt. Taron schnappte sich den Titel mit der Schlussrunde vor Levi.

Ein Turnier fast mit einem Déjà-vu, nur, dass Taron mittlerweile innerhalb von Norderstedt den Verein (von TURA zum SK) gewechselt hatte.
Nahezu im Gleichschritt marschierten die beiden FM durch die Runden. Levi dabei im Trikot der DFB-Nationalmannschaft. Offenbar hatte an diesem Tag der deutsche WM-Auftakt für ihn den gleichen Stellenwert wie dieses Turnier. Das direkte Aufeinandertreffen in Runde 5 endete Unentschieden. Die Entscheidung fiel dann in Runde 9. Während Taron auch diese gewann, musste in wilder Zeitnotschlacht Levi sich dem Elmshorn Isaak Falke beugen. Dieser wiederum sicherte sich damit den Bronzeplatz.
Gratulation also an Taron, der damit bereits am 21. d.M. in Paderborn bei der „Deutschen“ antreten darf.
Der LSV war insgesamt mit 8 Teilnehmern dabei, die durchweg achtbare Ergebnisse ablieferten. Michael Ehrke

erreichte dabei eine TOP-10-Platzierung.
Gegen 17.30 Uhr war Schluss und man konnte zur Siegerehrung schreiten. Alles so zeitgerecht, dass man noch rechtzeitig zum Anpfiff wieder zu Hause war.
Hier noch eine kleine LSV-Fotostrecke:
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