Vorletzte Runde in der Bezirksklasse A. Die Ziellinie ist bereits in Sichtweise.  Es ging für LSV VII nach Geesthacht. Trotz einiger Ausfälle in der Mannschaft konnten wir dank des Umstandes, dass LSV VIII an diesem Sonntag spielfrei war, ein komplettes Team in die lauenburgische Stadt entsenden. An dieser Stelle nochmals ein Dank an die Familie Schönrock, die einen weiteren Krankheitsfall am Samstag kurzfristig kompensieren konnte und ihren Sohn Elia zum Spielort chauffierte.

Am Treffpunkt (Lübecker Hauptbahnhof) war für uns noch mitzuleiden, dass es LSV IV (man hatte sich etwa zeitgleich am Hbf. zur Abfahrt nach Flensburg getroffen) noch härter getroffen hatte. Der plötzliche krankheitsbedingte Ausfall ihres MF ließ vor Ort die Handys glühen und dank des organisatorischen Geschicks von Jörg Bohner konnte das alles „in time“ noch geregelt werden.

Der VfL Geesthacht war wie wir so rechtzeitig komplett und spielbereit, dass der Wettkampf sogar einige Minuten von 10.00 Uhr aufgenommen werden konnte.

Das Endergebnis von 7,5:0,5 zu unseren Gunsten, lässt vermuten, dass es sich um eine recht einseitige Angelegenheit handelte. Richtig – das war es auch. Recht frühzeitig war ersichtlich, dass wir einen deutlichen Sprung im Brettpunktverhälnis machen würde. Elia eröffnete den Reigen, als er seinen Gegner nach bereits einer guten halben Stunde matt setzte.

Insbesondere auf taktischen Gebiet hatte Geesthacht deutliche Schwächen. Ein Beispiel:

Andererseits ist auch zu konzidieren, dass gerade mal 4 Spieler überhaupt eine DWZ aufzuweisen hatten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es an Brett 1 zwischen Michael Weiss und Andreas Scheu (DWZ 1610) am Ausgeglichesten vonstatten ging. Jedenfalls bis….

Den Geesthachter „Ehrentreffer“ erspielte Leon Kowalzki gegen Horst Radünz. Nach einem umfangreichen Generalabtausch verblieb eine Materialverteilung, bei denen auch die optimistischten Engines  nicht mehr als 0.00 anzeigten.

Beim Stand von 5,5:0,5 saßen (bei ansonsten verwaisten Brettern) nur noch die Geschwister Ida und Thore Rosin auf ihren Plätzen.

 

Ida hatte eine Mehrfigur und Thore eine Mehrqualität. Beide Materialvorteile setzten sich zum bekannten Entstand durch und nach einer Gesamtspielzeit von ungefähr 3 Stunden traten wir die Heimreise an.

Erfreulich immerhin zu sehen, dass unser Gastgeber nach der „Hevendehl-Ära“ zunehmend auf den vereinseigenen Nachwuchs setzt. Sicher auch ein Verdienst des rührigen Abteilungsleiter Andreas Scheu. Das wird sich irgendwann sicher auszahlen.

Vor der letzten Runde am 22.03. verbleibt als Konkurrent noch der Möllner SV bei der Titelvergabe. Unser Vorsprung beträgt 2 Mannschafts- und 7 Brettpunkte. Vorsichtiger Optimismus ist angebracht.

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