Manchmal macht es mehr Spaß über einen Wettkampf zu schreiben, und manchmal weniger. Aber beginnen wir am Anfang:

Gegen die Tradition, über die Anreise in der Landesliga wenig zu berichten – außer dem Attribut „erfolgreich“ – muss dieses Mal verstoßen werden. Leider hatte die Deutsche Bahn (nicht zum ersten Mal, aber dieses Mal eben zu unseren Ungunsten) Einfluss auf den Wettkampf, in dem sie wegen technischer Probleme am Zug und nicht bereitgestelltem Schienenersatzverkehr Stephan Schiebuhr den Transport versagte.

So begann während der Anreise bereits die Diskussion, welches Brett wir leider freilassen sollten. Nachdem alle Wünsche der verbliebenen 7 Spieler zu Farbe und Vorbereitung berücksichtigt waren, traf Thilo die Entscheidung: Brett 8 bleibt leer. Vielleicht für die Zukunft durchaus richtungsweisend, ich persönlich kann mir auch eine generelle Regelung vorstellen, bei der immer das/die letzten Bretter freigelassen werden müssen wenn die Mannschaft nicht vollständig ist.

Dennoch traten wir motiviert an, frühzeitig in Husum eingetroffen, und konnten mit der vollständigen Mannschaft von Husum den Spielbeginn auf 9:50 Uhr vorverlegen (es gilt wie immer: „wir essen zeitig“).
Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Kaffee, Getränke und Kuchen (!) stand bereit. Vielen Dank an die Organisation der freundlichen Kollegen aus Husum.

Eine kleine Überraschung für mich als ich meinen Gegner erblickte. Den Herrn kenne ich doch?!, und richtig: Anno 2007, als ich noch für Forchheim in der Regionaliga in Nordbayern unterwegs war, hatten wir bereits eine Partie gespielt. Da vom Kampf gegen Husum nicht viele Lübecker Gewinnpartien zu berichten sind, hier als Ausgleich die Partie von damals mit einem hübschen Finale:

Zurück zum aktuellen Wettkampf: Viele Partien endeten Remis, was uns zunehmend nervöser machte, denn wir hatten ja noch den DB-induzierten Verlust aufzuholen. Dieser Ausgleich gelang Klaus, der in dieser Saison einer der fleißigsten Punktesammler ist:

Den Verlauf der anderen Partien beschreibt am Besten der Artikel der Kollegen aus Husum, der online hier zu finden ist: Bericht Husum

Nachdem das 3:3 erreicht war verbliebenen noch die Partien von Michael und mir. Ich selbst konnte dieses Mal nur einen halben Punkt beisteuern. Gewinnversuche waren zwecklos, zumal der Versuch nach Remisangebot weiterzuspielen mir bereits einen Minusbauern eingebracht hatte. Das Turmendspiel war dann aber auch mit Minusbauern Remis.

Leider konnte Michael aus seinem Qualitätsopfer keinen Gewinn ziehen — im Gegenteil, am Ende des Angriffs war die Partie wohl nicht mehr zu halten.

So mussten wir mit einer 3,5 – 4,5 Niederlage (ereignislos und erfolgreich) wieder nach Hause reisen. Jetzt wird die Luft dünner. Mit nur 2 Brettpunkten Vorsprung vor Flensburg, die 4,5-3,5 gegen LSV 4 gewinnen konnten, verbleiben wir an der Tabellenspitze und gehen am 22.3. zu Hause gegen Mölln wieder ins Rennen.

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