Vorletzte Runde auch in der Bezirksliga A Ost. LSV VII musste für sein Heimspiel gegen SK Norderstedt III (wie drei weitere LSV-Teams auch) in das „Tryp“ – Hotel ausweichen.

Mit 5 Zählern in der Tabelle waren wir im Grunde außer Gefahr und konnten beruhigt aufspielen. Unsere Gäste waren mit 3 Punkten aber noch „in Sichtweite“ mit dem Lauenburger SV und SV Bad Schwartau III (je 2 Punkte) am Tabellenende.

Nachdem in der Runde zuvor SV Bad Schwartau III nur mit 6 Spielern antrat, toppte das Norderstedter Team dieses noch. Lediglich 5 Spieler nahmen den Kampf gegen uns auf. Die ersten 3 Bretter blieben frei, was uns schon früh 3 Brettpunkte einbrachte.

Unsere Aufgabe bestand also darin, an diesen 5 Brettern mindestens 1,5 Punkte zu holen. Allerdings waren an diesen Brettern (abgesehen vielleicht vom achten Brett) unsere Gegner mehr oder weniger deutlich im DWZ-Vorteil.

Aber Rating-Punkte allein gewinnen bekanntlich keine Partien. Lediglich Yannik Heimann an Brett 6 musste sich den ca. 300 DWZ plus seines Gegners Christian Bordasch nach langem Kampf beugen. Andrea Schnell konnte gegen ihren DWZ-stärkeren (400 P.) Gegner Hans-Jürgen Sievert remisieren und der Rest gewann zum Endstand von 6:2.

Da ich selbst mit meiner Partie sehr beschäftigt war, bekam in den Verlauf an den Nebenbrettern nur sporadisch mit.

Jedenfalls gewann an Brett 8 James O´Connor recht überzeugend gegen Matthias Gödelt und zwischen Sebastian Carstensen und Rüdiger Schäfer stand ein Damenendspiel zu buche, dessen Chancen aber nicht ausgetestet wurde. Remis – zumal auch nicht mehr entscheidend.

An Brett 5 bekam ich es mit Wolfgang Schmidt zu tun, der mit 260 DWZ mehr sicher (zumal mit Weiß) favorisiert war.

In der Ponziani-Eröffnung präsentierte er mir allerdings schon nach 4 Zügen Merkwürdiges, was mir sofort einen leichten Vorteil einbrachte.

Im weiteren Verlauf konnte ich die unharmonische Positionierung seiner Figuren ausnutzen (auch, wenn mein Captain TT über den einen und anderen Zug unzufrieden war) und in der Schluss-Stellung

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gab sich mein Gegner geschlagen.

6:2 also und am 09.03. geht es zur letzten Runde nach Lauenburg.

An der eingangs geschilderten Tabellensituation hat sich für uns wie für unseren Gegner im Grunde wenig verändert. LSV VII bleibt ungefährdet im Mittelfeld (Platz 4) und unser Gegner liegt mit 3 Punkten weiter knapp vor dem Lauenburger SV und SV Bad Schwartau III.

Die Entscheidung um den Aufstieg fällt in der letzten Runde und der Zufall der Auslosung will es, dass SK Schwarzenbek und Bargteheider SV II (je 10 Punkte) direkt aufeinandertreffen.  Dem Vernehmen nach hatten in Runde 6 die Bargteheider kampflos gewonnen und dieser Zuwachs von 8 Brettpunkten könnten entscheidend sein.

Wir selbst können gelassen nach Lauenburg fahren. Theoretisch ist sogar noch Platz 3 drin. Allerdings müsste der TSV Ahrensburg gegen SK Kaltenkirchen Schützenhilfe leisten.