SV Bad Schwartau III – LSV VII

Nach 7 Wochen Winter- und Weihnachtspause wurde am 18. Januar die Saison fortgesetzt. Auch in der Bezirksklasse Ost, in der mit der „Siebten“ und der „Achten“ auch 2 LSV-Mannschaften beheimatet sind.

Für LSV VII ein kleines Derby, denn es ging zum Ortsnachbarn Bad Schwartau, wo deren 3. Mannschaft auf uns wartete. Unsere Gastgeber waren bisher selbst zweimal siegreich. Einmal hatten sie gegen den Möllner SV II knapp das Nachsehen.

Alle Spieler waren pünktlich eingetroffen (vorbildlich). Allerdings musste das erste Schwartauer Brett durch einen kurzfristigen Ausfall unbesetzt bleiben.

Als die MF-in Isabella Meß uns begrüßt und die Aufstellung verlesen hatte, lagen wir also faktisch mit 1:0 in Front. Michael Weiss durfte sich frühzeitig nach Hause begeben.

Leistungs- bzw. Ratigmässig trennten uns rund 400 Punkte, doch das darf nicht täuschen. Insbesondere bei Jugendlichen (und das war bei Schwartau der Fall) täuscht die DWZ oft über das tatsächliche Leistungsvermögen hinweg. Grund ist hier zumeist, dass die Spieler bisher wenig Gelegenheit hatten, in Turnieren an ihrer Zahl zu „arbeiten“.

Und so war es auch in dieser Auseinandersetzung.

An Brett 8 war Tom Otto bereits die Eröffnung ziemlich misslungen und war auch nicht mehr reparabel. So war der Ausgleich relativ schnell erreicht.

Die Schwartauer Führung zum 2:1 durfte ich an Brett 7 selbst verantworten. Auch war hier seit meinem 11. Zug eher Sorge angesagt. Doch das Blatt wendete sich und ich erreichte eine totale Gewinnstellung, die ich einzügig in ein Desaster verwandelte.

Das war natürlich bitter und passierte mir leider in letzter Zeit (zu) häufig. Aber mein junger Gegner hat seine Chance stark erkannt und so auch völlig verdient den Punkt mitgenommen.

Zeit genug für mich, mich näher mit den anderen Partien zu beschäftigen. Und da sah es dann doch ziemlich gut für uns aus. Dr. Hans Arnold versuchte es im Caro-Kann mit einem Gambit und forcierte eine Attacke auf den Königsflügel. Lange konnte zwar seine Gegnerin die Stellung zusammenhalten. doch als eine Figur verloren ging, war die Sache entschieden.

André Petrow hatte ein Endspiel mit ungleichen Läufern auf dem Brett, das aber dank zweier verbundener Freibauern auf der f und g -Linie gewonnen war.

Auch Ida Rosin war siegreich. Sie häufte sehr geschickt einen kleinen Vorteil auf den anderen. Zum Schluss war ein Turmfang das entscheidende Siegmoment.

Leicht vorteilhafte Stellungen auch für Wolfgang Schwerdtfeger und Enes Gümüs. Letztlich wurden diese remis gegeben.

Übrigens sind Ida und Wolfgang mit je 3,5 P. aus 4 Runden beispielgebend für unser Team.

Endstand also 5:3 für LSV VII. Damit weiterhin die Tabellenführung. Interessanterweise entpuppt sich in dieser Klasse LSV VIII als unser härtester Konkurrent. Mit 6,5:1,5 war man beim Ahrensburger TSV II siegreich und nimmt momentan den zweiten Tabellenplatz ein.

Fortsetzung am 8. Februar. Allerdings nicht für uns. Weil die Bezirksklasse mit 7 Mannschaften antritt, sind wir diesmal spielfrei.

Views: 37

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert