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Am 24.02.19 ging in der Bezirksklasse A Ost die Saison zu Ende. Spannung war im Grunde an diesem Tag nicht mehr drin. Nach dem Sieg in Lauenburg stand LSV VII bereits als „Meister“ fest. Dieser siebente und letzte Spieltag war insoweit auch nicht mehr von großem sportlichen Belag.

Gleichwohl, gegen die Gäste aus Harksheide wollten wir natürlich unser makelloses Punktkonto behalten. TuRa II stellte sich in unserem Ersatzspiellokal als fast reine Kindermanschaft vor. Lediglich Brett 1 war mit Paul Kostantin Roth mit einem Spieler besetzt, der dem juvenilen Alter bereits entwachsen war.

Hier nun detailreich auf die einzelnen Bretter einzugehen, wäre, angesichts des DWZ-Gefälles von etwa 300 Punkten, unangemessen. Insbesondere im unteren Mannschaftsteil wurde viel zu hastig gezogen und die daraus entstandenen Einsteller ließen auch nicht lange auf sich warten. Zudem war das Gästebrett 8 unbesetzt.

An Brett 6 wurde ich mit einem Alapin-Aufbau konfrontiert, verbunden mit einer Attake auf der g-Linie (Dg4, h4, h5, h6) nebst Springeropfer. Mutig vorgetragen, sicherlich. Aber letztlich ohne Erfolg.

Zuvor hatten bereits Horst Radünz und Albert Gruber für einen schnellen Vorsprung gesorgt. An den vorderen Brettern wurde schon mehr geboten. Aber auch hier setzten sich die Lübecker Verteter durch. Bei Elke Böttcher war es ein „Endspiel“ mit 2 Türmen und Springer gegen 2 Türme. An Tisch 1 (Mohammed Alkasir) durfte man im 17. Zug ein schönes Scheinopfer bewundern, welches ein Plus von 2 Bauern brachte und Paco Valverde verwertete seine im Mittelspiel gewonnene Figur mustergültig.

Den „Ehrentreffen“ musste Hauke Paulsen hinnehmen. In annehmbarer Stellung übersah er einen Spieß und statt des angestrebten Damentauschs wurde es ein Damenverlust. Nach eigenem Eingeständnis war ein „zu schneller Zug“ auch hier das Dilemma.

Endstand also 7:1. Mit 14:0 (40,0) eine überzeugende Saison für LSV VIII. Paco Valverde und Elke Böttcher haben alle 7 Spiele absolviert, wobei das Ergebnis von Elke mit 6,5 aus 7 besonders beeindruckte.

Dieser letzte Spieltag stand aber noch aus einem anderen Grund im Vereinsinteresse, nämlich, an wen würde Platz 2 gehen? Hier standen der Lauenburger SV und das von Michael Weiss angeführte Jugendteam LSV IX im Fokus. Beide Mannschaften waren punktgleich. Die Brettpunkte sollten entscheiden und hier hatte LSV IX die Nase vorn. Denn während der Lauenburger SV in Kaltenkirche „nur“ zu einem 5:3-Erfolg kamen, lieferte LSV IX bei der dritten Mannschaft der Segeberger Schachfreunde ein weiteres 7:1 ab. Herzlichen Glückwunsch zum Vize-Titel. Top-Spieler hier mit 6 aus 6 Tom Otto – Respekt.

Das war es also. Eine starke Leistung beider LSV-Teams. Und 2019/20? Man wird sehen. Schaun mer mal.