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LSV VIII gegen Inselspringer Inselspringer – das ist fast schon so etwas wie eine kleine Tradition. Seit der Saison 2016/17 treffen diese beiden Mannschaften in Runde 1 der damals neu geschaffenen Bezirksklasse A Ost aufeinander. Das war damals so, das setzte sich 2017/18 fort und fand am 11.11.18 seine Fortsetzung. Wieso Runde 1? Wir sind doch schon in Runde 2 mag der deutsche Erbsenzähler aufmucken. Ja, schon richtig; aber in Runde 1 müssen natürlich erst mal die vereinsinternen Paarungen ran. Also irrelevant!

Zweimal gab es Prügel. 2016/17 (eine 6-Team-Staffel mit Ratzeburg, LSV VIII, Barsbüttel, Kaltenkirchen II und Geesthacht) verloren wir gegen 6 (Bretter 1 und 2 des Gastgebers blieben leer) mit 2,5:5,5 und ein Jahr später zu Hause 3,5:4,5.

Jetzt also die Spielzeit 2017/18 und das Tableau ist schon wieder geschrumpft. 8 Teams bewerben sich um möglichst gute Platzierungen. Vielleicht sogar um den Aufstieg, obwohl die Erfahrung zeigt, dass hier nicht selten verweigert wird.

Als unsere Gäste in unserem Ausweichspiellokal im Mönkhofer Weg erschienen, waren sie nur zu Fünft. Abgesehen von diversen Krankheitsfällen hat der Verein, der noch in der Saison 1999/00 zumindest Verbandsligastärke hatte, vor allem in den Folgejahren durch nicht wenige Höhen und Tiefen gehen müssen. Andererseits haben die Ratzeburger Schachfreunde mit der Ausrichtung diverser Landeseinzelmeisterschaften durchaus Meriten erworben.

Bereits gegen 13.00 Uhr war der Wettstreit vorbei. Paco Valverde, Niklas Senechal und der Berichterstatter durften sich nach 1 Stunde eine 1, genauer gesagt ein + anschreiben, An den gespielten Brettern zeigte sich, dass (abgesehen von Brett 8) die geschlossenen Spiele mit d4 eindeutig bevorzugt wurden.

Nach Ablauf der Karenzzeit fuhr ich mal für ein knappes Stündchen rüber zur Sophienstraße, wo LSV II und LSV VI im Einsatz waren. Als ich zurück kam, hatte Kolja Maas bereits das 4:0 erzielt und benötigte dafür gerade 20 Züge:

Sehr lange dauerte es bis zum Endstand von 6,5:1,5 nicht mehr. An Brett 1 war nicht viel los, also remis. Die Partien von Elke Böttcher und Hauke Paulsen ähnelten sich sehr. Angriff auf die beiderseits ungesicherten Königsstellungen, Materialgewinn und Aufgabe, Lediglich Horst Radünz musste den bitteren Kelch der Niederlage bis zur Neige kosten. Schachfreund Jan Laue konnte einen druckvollen Angriff (Doppelturm) auf der h-Linie zum verdienten Abschluss bringen.

Mit 4 Punkten fahren wir am 25.11.18 als ungeteilter Tabellenführer zu der dritten Mannschaft der Segeberger Schachfreunde.