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Doch genug der Statistik. Wenden wir uns wieder der diesjährigen Meisterschaft zu. Abonnementssieger IM Michael Kopylov war auch in Elmshorn am Start. Diesmal in Begleitung seines Sohnes Daniel und beide gehörten wie Frank Schwarz vom Preetzer TSV zum engeren Favoritenkreis.

Vom LSV waren mit Thilo Koop, Joa Max Bornholdt, Heiko Rickert, Frank M. Wirries und dem Berichterstatten auch nur ein Fähnlein von fünf Aufrechten angereist. Beinahe wäre auch die Anreise aus Lübeck misslungen, denn in Bad Segeberg hielt uns ein kaum enden wollender Spielmannszug im Schach. Der Lindwurm wand sich bei klingendem Spiel (gefühlt mehrere Stunden)  über die Bahnhofstraße, währenddessen sich hinter uns eine entsprechend lange Autoschlange bis zu A 20 formierte.

LTL H. Spaan konnte die 9 Runden flott durchziehen. Gespielt wurde mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten und Inkrement (5 Sek. pro Zug). Eine Mittagspause gab es zwar nicht, aber immerhin konnte man sich so zwischendurch sich an einer Bockwurst laben.

Als Heiko gegen 17.00 Uhr zur Siegerehrung Schritt konnte er eine kleine Überraschung vermelden. Der diesjährige Landes-Schnellschach-Champion heißt Frank Schwarz, der ebenso wie der Titelverteidiger auf 7,5  Punkte kam. Da auch die Zweit- und Drittwertung (Buchholz und Anzahl der Siege) keine Klarheit brachte, entschied der direkte Vergleich zugunsten von Frank. Herzlichen Glückwunsch!

Auch noch auf das Treppchen kam Daniel  Kopylov, der als einziger in dem Feld keine Partie verlor (obwohl er gegen Heiko Rickert dicht dran war).

Bester LSVer in dem Feld wurde Thilo (8.) vor dem U14 -Spieler Joa Max Bornholdt (9.), der auch den ausgelobten Rating-Preis als bester Spieler unter DWZ 1800 entgegen nahm. In diesem Feld eine starke Leistung von Joa, der u.a. gegen H.-A. Dittmann (Preetzer TSV) gewinnen konnte.

Ich selbst hatte 50 % angestrebt, was mir letztlich auch gelang (18.), dabei war der Turnierbeginn mit 0 aus 4 (!) nicht gerade Beifall heischend. Doch wie soll man sich konzentrieren, wenn einem nicht das Word „Kohlroulade“ aus dem Kopf geht.

Alle durften sich am Preistisch etwas aussuchen. Mal eine sehr gute Idee, finde ich. Ich griff selbst griff zum Mel-Gibson-Klassiker „signs“. Darauf war ich schon zeitlebens scharf.

Hier findet man im Verbandsbericht auch dier Tabelle und hier ein paar Impressionen:

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