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Der Trainingsbetrieb findet vorwiegend, aber nicht ausschließlich am zweiten bis letzten Freitag des Monats zwischen 15.30 und 19.00 Uhr statt (am 1. Freitag wird ja bekanntlich der Grand Prix durchgeführt).

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Ab 20:00 schließt sich dann der der Erwachsenen an, der selbstverständlich die Teilnehmer von Jugendlichen nicht ausschließt - im Gegenteil.

An dieser Stelle wollen wir mal einen kleinen Einblick in das gewähren, was man so gemeinhin als unsere Jugendarbeit versteht. Dies insbesondere auch, weil der Trainingsbereich neu aufgestellt wurde, aber dazu später mehr.

Natürlich wollen wir auch den sportlichen Erfolg, aber Erfolg lässt sich auf verschiedenen Ebenen erzielen. Erfolglosigkeit hingegen macht einfach keinen Spaß und führt kurz über lang zu Mutlosigkeit, Passivität und Frustration. Dem Spieler müssen wir dann etwas als Unterstützung zur Seite stellen, denn wir alle wissen, dass man beim Schachspielen auch mal Phasen hat, bei denen es nicht so richtig gut läuft. Wichtig ist somit auch der Spaß an der Sache und vornehmlich das Erlebnis Schachsport als Gemeinschaftsgefühl.

ERFOLG + SPASS + GEMEINSCHAFT

Das sind die Grundlagen auf der wir unsere Jugendarbeit aufbauen und dieses Konzept wurde im Rahmen einer Jugendversammlung vorgestellt. Das neue Trainings-Konzept fand breiten Zuspruch.

 

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Das überarbeitete Trainingskonzept basiert auf 6 Kurseinheiten. Die Kurse bauen aufeinander auf und wir freuen uns, mit Ralf Christ (2 Kurse), Uli Mittelbachert, Christoph Stäblein, Thomas Thannheiser und Michael Weiss engagierte Kursleiter gefunden zu haben.

Kurs 1 beispielsweise wendet sich an Spieler mit einfachen Regelkenntnissen. Sie lernen u.a. neben Bewertungskriterien (Material, Zeit, Raum und Beweglichkeit) den Wert der Figuren kennen, den Umgang mit einer Schachuhr und werden mit Turnierregeln vertraut. Spielformen, wie Simultan, Räuberschach oder Tandem gehören selbstverständlich dazu. Die technischen Hilfsmittel „Whiteboard“ werden den Trainern helfen.

Die Einheiten sind so aufgebaut, dass den Kindern klar ist, was in jeden Kurs vermittelt werden soll. Der Leistungsstand („Was kann ich?“, „Was kann ich noch nicht“) wird transparent und anhand dessen an die Kinder und Jugendliche weitergegeben. Hier steht der Erfolg „Ich kann mehr als vorher“ im Mittelpunkt.

Die Die Durchführung dieser Kurse ist garantiert. Sollte mal ein Kursleiter ausfallen, so werden wir für Ersatz sorgen. Das heißt aber auch, dass zwischen 15.30 und 19.00 Uhr alle Räume dem Kinder- und Jugendtraining zwingend vorbehalten bleiben.

Wir haben aktuell auch an weiteren Tagen die die Möglichkeit, uns der Jugendbetreuung zu widmen. Der Dienstag beispielweise ist der Tag des Jugendtrainings. Dort geht neben dem normalen Training auch mal, was im eng getakteten Trainingsprogramm am Freitag nur schwer möglich ist (Tandem, Blitz- und Spaßturniere). Dieses Training wird von Jugendlichen durchgeführt, die häufig auch ein größeres Verständnis für die Probleme haben, die nicht schachlicher Natur sind. Wir freuen uns sehr, dass sich hier unsere älteren Jugendlichen (M. Dörp, M. Kololli, K. Kloerss, A. Kroschel, A. Mundt, L. Nagy, P. Stülcken oder J. Weinell) engagieren.

Und noch ein Projekt liegt uns am Herzen. Dank Michael Weiss wurde eine Kindergartenschachgruppe eingerichtet, also etwa die Jahrgänge ab 2014. Sie werden spielerisch an den Schachsport herangeführt. Damit wächst weiterer Nachwuchs heran.

ERFOLG + SPASS + GEMEINSCHAFT

Einiges ist uns sicherlich schon zu einem guten Teil gelungen, an anderen arbeiten wir weiter. Es ist ein hoher Anspruch, dem wir uns stellen. Wir werden berichten, wie sich die Früchte entwickeln!