Drucken

Als Hartmuts Gegner an Brett 5 erschien, dauerte es nicht lange (eher sogar nur sehr kurz), bis wir 1,5:0,5 führten. Überhaupt schien bei Turm Kiel ein Remis als etwas Positives zu gelten. Öfter hörte man entsprechende Angebote, die aber in den meisten Fällen von uns abgelehnt wurden. Iddels Angebot (Brett 2) wurde allerdings auch einmal abgelehnt, allerdings kam es hier dann doch zum Friedensschluss. Auch Alva an Brett 4 musste sich heute ins Remis fügen, was bei ihr ja eher selten ist.

Nach langem Kampf endete auch Axels Partie an Brett 8 Remis, obwohl er zwischendurch sehr ordentlich stand. Ich verwaltete da bereits an Brett 6 nur noch das Elend und sah es dann irgendwann ein, dass es da nichts mehr zu retten gab (3:3). Aber danach mussten leider auch Torsten an Brett 7 und Berdi an Brett 1 einsehen, dass es heute nichts zu holen gab. Frustriert mussten wir das 3:5 gegen eine unvollständige Mannschaft hinnehmen.

Vor der Rückfahrt warnte ich meine Mitfahrer, dass sie aufpassen sollten, denn so wie ich heute Schach spielte, könnten wir auch in Flensburg landen. Es wurde zwar nicht Flensburg, aber ich fuhr an einer Autobahnabfahrt vorbei, was uns einen kleinen Umweg über Bad Oldesloe einbrachte. Das passte ins Bild.

Ein sehr enttäuschender Auswärtskampf, der uns aber auf den Boden der Tatsachen zurückbringt. Mit dem Aufstieg haben wir nichts zu tun, wir sind Teil des Niemandslands der Liga. Unser Restprogramm spielt nur noch eine Rolle im Abstiegskampf, da wollen wir besser spielen als heute bei Turm Kiel III.