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In der Gruppe A hatten 61 Spieler gemeldet, darunter neben mir noch zwei weitere LSVer bzw. Ex-LSVer, nämlich, unter insgesamt 9 Titelträgern, der eigentliche Titelfavorit GM Wladimir Epishin (SV Lingen) und Michael Niefünd, nunmehr für den Delmenhorster SK im Einsatz. Ich nahm mit der ELO 1984 den Listenplatz 16 ein.

Mit meinem Ergebnis von 3,5 aus 5 bin ich durchaus zufrieden. 3 x Remis und zweimal gewonnen. In der Gesamtabrechnung war das dann Rang 10, immerhin noch vor höher dotierten Meistern, wie GM Lev Gutmann (12.) oder FM Thomas Michalcak (13.).

Sicherlich enttäuschend das Resultat von Wladimir Epishin. Nach zwei undankbaren Plätzen der Jahre 2016 und 2017 reichte es diesmal wiederum nur zu „Vize“. Sieger wurde vom SK Uelzen, der an 7 gesetzte FM Bernd Laubsch.

In Runde 2 hatte ich mit Weiß IM Tobias Jugelt (SF Lilienthal, Elo 2427) als Gegner. Vielleicht erinnert man sich noch an seine Teilnahme bei der DEM 2016 in Lübeck, wo er am Ende Rang 8 belegte.

Die enorme DWZ-Differenz von 443 hinderte mich nicht daran, dass zu spielen, was meinem Niveau entspricht. Ich eröffnete nicht - wie meistens - mit 1. d4 sondern mit 1. g3. Die Partie verlief bis zur ersten Zeitkontrolle nach 40 Zügen absolut in Remisbahnen, eher war ich im Vorteil. Besonders im 52.Zug habe  ich leider den sicheren Gewinn einzügig weggegeben und so musste mein Gegner mit dem Unentschieden sehr zufrieden sein.

Ähnlich meine Partie aus der letzen Runde gegen Paul Martin Wilebinski (SV Osnabrück). Nach 21. Zügen (21. Lg3) ergab sich folgende Stellung:

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