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Ein Sieg war Pflicht und mit 7:1 fiel dieser überraschend deutlich aus. Nach drei Stunden sah es noch ziemlich unklar aus, da wir an den vorderen Brettern einige schlechte Stellungen hatten. Michael machte jedenfalls erstmal das 1:0 und Frederik folgte mit einer schönen Partie zum 2:0. Diese Punkte waren nach der Eröffnung absehbar und erhofft. Dirk kennt Zimbos Zähigkeit und mit wenig Bedenkzeit machte er sicherheitshalber remis zum 2,5:0,5. Alexander hatte im Damenendspiel einen Bauern gegeben, aber wegen Dauerschachmöglichkeiten trotzdem Ausgleich. Daraus wurde mehr, weil sein Gegner überriss 3,5:0,5. Dann gewann Harald auf einmal in verlustträchtiger Stellung mit einem taktischen Trick eine Figur und dann die Partie 4,5:0,5. Martin folgte, sein Gegner fand den Gewinnnweg nicht und Martin konterte 5,5:0,5. Tigran hatte in der Eröffnung eine Qualität gewonnen, aber um seine Dame zu befreien musste er eine Figur zurückgeben, bekam dafür zwei Bauern vor dem König. Seine Bauern fanden langsam den Weg nach vorne und schlussendlich den Sieg zum 6,5:0,5. Ich hatte im Schwerfigurenendspiel eine scheinbar gute Angriffsstellung. Doch der Bauerngewinn nach Damentausch stärkte nur den gegnerischen Freibauern, der bis auf die zweite Reihe kam. Der schnelle Knockout wurde übersehen und ein langsamer war trotz langer Suche nicht zu finden. Nach sechs Stunden durfte auch der Schiedsrichter endlich nach Hause 7:1.

Damit sind wir dank unserer Jugendarbeit wieder in der zweiten Liga. Der Klassenerhalt wird nächste Saison zwar sehr schwer zu erreichen sein, denn dort warten viele Großmeister, aber die sind zumindest für die Normenjagd unserer Jugend willkommen.