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Ein Turnier in dritter Auflage bedeutet für den Traditionsverein Wilstermarsch so etwas wie der 500. Reformationstag für die christliche Kirche, Grund genug, dass wir Lübecker die Anfahrt auf uns nahmen, um die Trinkfestigkeit ...ähhmm... ich meine, die schachlichen Qualitäten der Jugend unter Beweis zu stellen. Lasst mich euch an diesem einmaligen Erlebnis teilhaben:

Vorweg sei gesagt: Natürlich stand der Spaß im Vordergrund, mit gefühlt 4 Promille auch anders schwer vorstellbar. Ich entschuldige mich schon einmal in aller Form für die Bildqualität, die im Laufe des Abends immer schlechter wurde, ich bediene mich unter anderem an einem Sammelsurium aus snapchatstories * und Kameraaufnahmen meines Teams und mir. Selbiges bestand aus unserem Fahrer, konsequent nüchtern und mein vollstes Mitgefühl besitzend, dem Gastspieler Lennart Schneider aus Bad Oldesloe, Max Dörp, Anton Kroschel und mir. Die Konkurrenz war alles andere als schwach, trotzdem übertrafen wir unseren Setzlistenplatz und mussten nur gegen Hamburg die vollen Mannschaftspunkte abdrücken. Der Entstand lautete wie folgt:

Tabelle

 

Ein zufriendstellender zweiter Platz! Warum dieser bescheuerte Name? Naja, gemeldet waren wir als "Max+3" und nachdem die Abstimmung auf der Hinfahrt für diesen Namen mit einem deutlichen 1 zu 3 verloren ging, musste schnell ein neuer her. Da wir sowieso in Feierlaune mit Hüten angereist waren, kam Anton auf den naheliegenden Namen.

Meine persöhnlichen Highlightbilder des Tages:

Bild Siegerehrung

 

Große Emotionen, viel Alkohol und neue Freundschaften. Das unterste Bild entstand in freundlicher Koopertaion mit Hendrick, seines Zeichens stolzer Senior aus Wacken, der angetrunken ein ganz vorbildlicher Vater ist. Nächstes Mal bietest du seiner Tochter besser keine Umarmung für ein Foto von uns an, Anton... Aber konnte ja keiner wissen, dass sie ihren Vater dabei hat! Apropos Eltern: Yannik Fleischmann, u18 Meisterklassenspieler aus Bad Segeberg, hatte seine Mutter dabei. Mein Spruch "Yannik, ich habe deine Mutter matt gesetzt", wird ihm wohl noch etwas in Erinnerung bleiben. Aber hey, wer wollte nicht immer schon mal von seinem direkten Konkurrenten behaupten können, seine Mutter matt gesetzt zu haben? Und das auch noch, obwohl sich nüchtern war! Aber dafür waren die übrigen Segeberger fast im Alleingang für die ersten verschwundenen 30 Liter Bier verantwortilich. Tja, kein Alkohol ist eben auch keine Lösung!

Was bleibt als Fazit übrig? Vielleicht könnte Lübeck mal zu einem ähnlichen Turnier laden, Nachfrage besteht in jedem Fall und wir haben noch eine Rechnung mit Hamburg offen. Auch philosophische Gespräche mit Wacken müssen noch beendet werden! Denn bekanntlich bringt man sich durch Alkohol auf Stufen der Kultur zurück, die man überwunden hat! Oder auch: Eine halbe Flasche Wein ersetzt 26 Philosophiesemester!

Bild aus dem Auto   Auto 2   und natürlich   Pokal

 

*für die Jahrgänge 1960 und älter:

Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst zur Nutzung auf Smartphones und Tablets. Der Dienst ermöglicht es, Fotos und andere Medien, die nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst „zerstören“, an Freunde zu versenden. Es ist jedoch mit relativ einfachen Mitteln möglich, versendete Dateien innerhalb der Ordnerstruktur des genutzten Gerätes zu finden und wiederherzustellen.