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Soweit es aber die Bretter 2-4 betrifft dürfte die hier so dargelegte Umschreibung schon ganz gut den Kern der Sache treffen. Letzten Endes trafen auf beiden Seiten Spieler aufeinander, die noch am Beginn ihrer Schachkarriere standen. Auch hier wollen wir die Kontrahenten an Brett 1 ausnehmen. Der wesentliche Unterschied an diesem Sonntagvormittag bestand aber in einer Altersdifferenz von einigen Jahrzehnten.

Dass TT erfolgreich sein würde war zu erwarten oder zumindest erhofft. Es war Andrea die uns das mannschaftliche Unentschieden sicherte. Mit schwarz wählte sie gegen 1. e4 die caro-kann-Verteidigung. Auf der Homepage von TuRa gibt es dazu diese Schilderung:

"Nhat-Minh war wohl aufgeregt, und stolperte durch die Eröffnung. Obwohl er nicht den optimalsten Aufbau wählte, gewann er doch glatt einen Bauern. Danach brach es jedoch selbst verschuldet über ihn herein. Er versuchte noch alles Mögliche, aber es war zu spät und seine Gegnerin spielte den Punkt routiniert nach Lübeck. Auch Cillian konnte durch eine kleine Taktik einen Bauern gewinnen. Danach zog er sich zurück und wartete ab, was der Gegner so machen würde. Zum Glück wollte sein Kontrahent die Initiative übernehmen und so musste er nur noch ungenauere Züge ausnutzen. Dies tat er dann auch konsequent. Bei meiner Partie passierte lange Zeit nicht viel. Es "plätscherte" so vor sich hin, was nicht so mein Ding ist. Also wollte ich etwas Aktion in die Partie bringen und wurde bestraft. Nach dem Verlust eines Zentrumbauerns, was ich echt hätte sehen müssen, brach meine Stellung zusammen. 2:2 ist nicht so schlecht und mal schaun wie es am 12.11.weiter geht."

Dieser Einschätzung kann man gut zustimmen. Jedenfalls haben wir in dieser Saison noch keinen Wettkampf verloren…

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