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Damit das Durchschnittsalter unserer Mannschaft sich nicht allzu sehr von dem der anderen Mannschaften unterschied, hatten wir noch Stefan angemorst, der sich freundlicherweise bereit erklärte, dabei zu sein. Wir gingen in der Aufstellung TT - Martin Kololli - Kevin Kololli - Krause - Lindemann an den Start und rechneten uns nur wenig Chancen aus, uns für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Tatsächlich verlief das Turnier ohne größere Überraschungen: Wir gewannen gegen die schwächeren Mannschaften und verloren gegen die stärkeren, so dass wir am Ende genau den Mittelplatz (15 von 29) belegten.

Alles in allem war es ein wirklich nettes Turnier, bei dem viel über alte Zeiten geredet wurde, zum Beispiel über die sagenumwobene letzte Norddeutsche Meisterschaft im November 1992 auf Amrum: zwölf Teilnehmer spielten in elf Runden vier Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft aus - eigentlich schade, dass es dieses Turnier nicht mehr gibt...  Insofern war vieles wie immer, aber zwei Auffälligkeiten gab es dann doch: Zum einen trat König Tegel ohne Robert Rabiega an und zum anderen war Jürgen Kohlstädt nicht dabei. Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass beides zu Beginn des Jahrtausends schon einmal vorgekommen sein soll, damals aber nicht im selben Jahr :-)

Norddeutscher Meister wurde dieses Mal Werder Bremen, bei denen der Ex-LSVer Olaf Steffens mitspielte, vor den Schachfreunden aus Berlin. Aus schleswig-holsteinischer Sicht erfreulich der sechste Platz von Norderstedt, so dass beim nächsten Mal wieder vier SH-Mannschaften dabei sein werden. Vielleicht ist dann ja auch der amtierende Landesmannschaftsblitzmeister mit am Start...

Hier noch die Abschlusstabelle und die Einzelergebnisse der Lübecker Recken.