Drucken

Letztlich setzte sich dieser Spielstärkeunterschied auch durch und wir verloren, nicht unverdient, 3:5. Gegen Helmut Kracht hatte ich an Brett 1 mit weiß einen Dameninder auf dem Brett. Zunächst konnte ich gut dagegenhalten, doch nach einem positionellen Fehler schon kurz nach der Eröffnungsphase und einem Qualitätsverlust war die Sache zu meinen Ungunsten gelaufen. Die zum Teil relativ frühen Punkteteilungen durch Stefan Gosch, Philipp Stülcken, Sabine Fett und Jens Maly (er sprang für den an diesem Tag verhinderten MF Joachim Rieckhoff ein) gingen, soweit ich überhaupt da was mitbekam, in Ordnung.

Etwas unglücklich (vielleicht auch etwas unüberlegt) die Niederlage von Vjatscheslav Zaikin gegen Jan-Erik Schaper. Er hatte in eine etwas schlechteres Turmendspiel abgewickelt, bei dem es vielleicht noch Remischancen gab. Jedenfall solange die Türme noch auf dem Brett waren. Doch das Turmendspiel ging in ein Bauernendspiel über, das nicht zu halten war.

Am 5. Brett hatte der Kaltenkrchner Gerhard Holzberg es mit Vitus Nassat. In dieser Saison spielte Hozberg abwechseld remis und Sieg. Leider war in der Runde davor ein Remis dran und folglich in dieser wieder ein Sieg. Es war aber auch eine sauberere Angriffspartie mit schwarz.

So blieb uns nur noch der Sieg am 7. Brett von Wolfgang Maiburg. Gegen den viel zu passiv agierenden Georg Helmer gelang ein flotter Start-Ziel-Sieg.

In der Gesamtschau blieben aber beide Punkte in Kaltenkirchen und wir fielen auf Platz 7 zurück, während unsere Gastgeber nun mit 10 Punkten alleiniger Spitzenreiter sind und beste Aufstiegschancen haben. In drei Wochen, am 21. Februar, geht es zu Hause gegen den Tabellenletzten SV Bargteheide II.