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Gegen zehn nach 11.00 ging es los. Die Auslosung bescherte uns ausgerechnet Doppelbauer I mit Julian Rieper am Brett 1. Aber was soll`s. Ich war natürlich etwas pessimistisch gestimmt.

Doch nach einer Weile hatte Vitus auf einmal eine Leichtfigur mehr. Dafür hatte Knuti schon zwei Bauern weniger. Philipp hatte sich, nach meinem Empfinden, zu passiv aufgebaut.

Tom hatte sich für den Max-Lange-Angriff entschieden und hier „brannte“ schon bald das ganze Brett. Eine Prognose über den Ausgang hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht stellen können. Etwas später hatte Knuti auf einmal eine Figur weniger, allerdings verlor sein Gegner ziemlich zwingend seine Dame. Der Materialvorteil sollte sich doch auf Dauer durchsetzen, so jedenfalls hoffte ich.

Gegen Mittag sah die Stellung von Tom immer noch unübersichtlich aus. Allerdings stand Toms König etwas sicherer. Etwas später riet ich Tom, doch mal ein Remis anzubieten. Er tat es, aber es wurde von Julian abgelehnt. Verständlicherweise. Denn mittlerweile hatte Vitus seine Gegnerin matt gesetzt und Knutis Stellung stand nun schon deutlich auf Gewinn. Doppelbauer hätte es nur noch aufgrund der Berliner Wertung schaffen können, wenn sie an 1 und 2 gewinnen.

Dann kam alles Schlag auf Schlag. Knutis Gegner stellte seine vorletzte Leichtfigur ein und Julian musste sich gegen Tom geschlagen geben. 

Einzig Philipp saß noch am Brett und versuchte seine verlorene Stellung ( Figur eingestellt ) noch irgendwie zu retten. Aber das gelang dann doch nicht. Dadurch zog der LSV in die nächste Runde ein. Da geht es zu Hause gegen Neumünster.

Auf der Homepage der Schachjugend kann man alle Ergebnisse und auch eiunen weiteren Bericht finden.