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Am Freitag kamen dann noch fünf weitere Kinder dazu. Damit waren wir dann zwanzig. Um kurz nach 16.00 Uhr wurde ausgelost. Losfee war Alexandra und danach ging es los.

In der ersten Runde gab es wenig zu berichten. Einzige Überraschung war der Sieg von Joa gegen Jalel. Danach gab es eine Zwischenrunde. Die wurde erforderlich, weil wir auf acht Teilnehmer kommen mussten. Es spielten Robert gegen Tilo und Tom gegen Joa. Für Joa und Robert war es danach das Ende der Veranstaltung. Die der dritten Runde sah folgende Paarungen: Niklas gegen Philipp, Lukas gegen Frederik, Tom Gegen Tilo und Alva gegen Alexandra. Die beiden Amazonen hatten die Ziehung selbst durchgeführt. Es setzten sich die Favoriten durch, bis auf die Paarung Tom gegen Tilo. Hier gab es keinen Favoriten. Das bessere Ende hatte Tom, der am Ende einfach zwei Mehrbauern hatte und Tilo so zur Aufgabe bewegen konnte.

Bei den anderen Partien war es aber nicht so klar. Lukas konnte sich lange gegen Frederik behaupten und erst am Ende neigte sich die Waage zu Frederik Gunsten. Die Partie Niklas gegen Philipp hätte möglicherweise auch anders ausgehen können. Philipp hatte eine schwierige Stellung. Dadurch hatte er viel Zeit verloren und am Ende wurde es nochmal ganz knapp. Philipp konnte Niklas dann doch noch matt setzen. Das war der Freitagabend. Weil am gleichen Abend noch ein Schnellschachturnier stattfand, wurde das Halbfinale und das Finale auf den Samstag verlegt.

Das Halbfinale sah folgende Paarungen: Tom gegen Frederik und Philipp gegen Alva. Tom geriet gegen Frederik sehr schnell in eine verdächtige Stellung, aus der er sich auch nicht mehr befreien konnte. Und Philipp stellte gegen Ende der Partie einfach einen Turm ein. Damit gab es das Finale Frederik gegen Alva. Und weil Tom und Philipp sowie so noch anwesend waren, spielten die Beiden den dritten Platz aus. Hier gewann Tom, allerdings erst durch zwei Blitzpartien ( 1,5 : 0,5 ).

Im Finale setzte sich, nicht unerwartet, Frederik gegen Alva durch. Allerdings musste Frederik sehr hart dafür arbeiten, denn Zwischendurch hatte ich das Gefühl und nicht nur ich, dass Alva nach dem Mittelspiel eigentlich schon besser stand. Dann aber als die Zeit immer knapper wurde verlor sie ihren letzten Bauer und Frederik konnte seinen Bauer ungehindert zur gegnerischen Grundlinie durchbringen. Glückwunsch an Frederik, er war der verdiente Sieger des Jugendpokals 2015.

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