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Beide Mannschaften traten mit den üblichen Verdächtigen an, lediglich die genaue Brettreihenfolge stand noch nicht genau fest. Bei den Schwartauern rechnete ich auf Grund der Farbverteilung mit Schmid, Patzer, Schwarz und Müller. Nach meiner Niederlage im letzten Wettkampf trat ich diesmal Alexander die weißen Steine ab, während Martin "keine Lust auf 1. Sc3" wieder Kevin das Spitzenbrett überließ.

 

Die Partie des Tages spielte Alexander, der Oliver Schwarz in einer Damengambit-Abtausch-Variante keine Chance ließ und auf sehenswerte Weise gewann und uns relativ früh in Führung brachte.

Am Spitzenbrett hatte ich den Eindruck, dass Kevin die Eröffnung 1. Sc3 nicht ganz optimal gespielt hatte, aber Thomas Schmid, muss wohl ebenfalls ungenau gespielt haben, denn nach Abschluss der Eröffnung hatte ich das Gefühl, das Schwarz leichten Vorteil hatte. Den konnte Kevin dann auch verdichten und mittels eines sehenswerten Qualitätsopfers mit Läuferpaar und Königsangriff ebenfalls auf sehenswerte Weise gewinnen.

 

Damit war der Kampf bereits entschieden. Das war auch gut so, denn Martin stand nach der Eröffnung eher schlechter und bei mir weiß man ja in letzter Zeit nie.

Stefan Patzer nutzte seine Chancen allerdings nicht, so dass Martin sich aus seiner misslichen Lage befreien und den Spieß umdrehen konnte und Friedrich Müller spielte sehr passiv gegen mich und hatte nie wirklich Chancen auf den vollen Punkt.

Damit kommt es wiederum zum Finale gegen die Norderstedter und was viel wichtiger ist, wir sind wiederum für die Runden auf Bundesebene qualifiziert.