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Eberhard Schwinger spielte am ersten Brett das Londoner System und kam dabei zu einem Stellungsvorteil und zu zwei Mehrbauern. Seine Gegnerin verteidigte sich aber sehr geschickt und hartnäckig und konnte so im Partieverlauf nicht nur zum Ausgleich, sondern sogar zu einem gefährlichen Gegenangriff kommen, den sie erfolgreich abschließen konnte.

Die Partie am zweiten Brett verlief lange Zeit ausgeglichen, bis dem Berichterstatter durch Unachtsamkeit erst ein Bauer abhanden kam und er dann auch noch einen Läufer einstellte. Also ging auch die zweite Partie verloren.

Holger Kirchner dagegen bot seinem DWZ-stärkeren Gegner Paroli und konnte im Partieverlauf einen Springer gewinnen, was seinen Gegner bald darauf zur Aufgabe veranlasste.

Am vierten Brett war Hermann v. Koenen deutlich im Vorteil, als sein Gegner einen gefesselten Bauern zog und sein König dadurch im Schach stand.

Hermann sah sich als Sieger und beendete die Partie. Sein Gegner war aber anderer Meinung und wollte mit einem zulässigen Zug weiterspielen. Es kam zu keiner Einigung. Der später eingeschaltete Staffelleiter wertete die Partie für LSV X als verloren, da nach den Regeln in Langzeitpartien ungültige Züge zurückgenommen werden müssen. Mit dem 1:3 in Bad Oldesloe beendete LSV X eine schwache Saison. Mit dieser Niederlage rutschte die Mannschaft sogar noch auf den 11. und damit letzten Tabellenplatz.