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Dementsprechend fiel auch das Ergebnis von 2,5 zu 1,5 zugunsten der Lauenburger aus. Am ersten Brett versuchte Eberhard Schwinger, mit dem Opfer einer Leichtfigur zu einem gewinnbringenden Angriff zu kommen, was jedoch nicht reichte und ihn zum Opfer einer weiteren Leichtfigur veranlasste. Die gegnerische Stellung war aber auch so nicht entscheidend zu erschüttern.

Im weiteren Partieverlauf setzte sich der materielle Vorteil von zwei Läufern zugunsten seines Gegners durch.Am zweiten Brett wurde eine Variante der sizilianischen Eröffnung gespielt. Im 11. Zug gelang Dietmar Obal mit den schwarzen Steinen die Fesselung eines Springers, dessen Verlust Weiß mit einem Qualitätsopfern zu verhindern suchte. Die weiße Stellung war aber nachhaltig geschwächt, so dass diese Partie an LSV X ging.Holger Kirchner war am dritten Brett schon sehr früh mit einem Bauern im Nachteil, konnte die Partie aber im weiteren Verlauf ausgeglichen gestalten.

Das von ihm an Ende angebotene Remis nahm sein Gegner trotz des Mehrbauern an.Ebenfalls schon sehr früh verlor Udo Nissen am vierten Brett einen Bauern, dann folgten zwei weitere Bauern. Es gelang ihm nicht, seine Figuren wirkungsvoll zu positionieren und so musste er schließlich aufgeben.