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Am Stadtrand von Osnabrück gelegen war uns die Anreise am Samstag sinnvoller. Mit sechs ausgeruhten Jungs an die Bretter zu gehen und dann den Tabellenführer von diesem Platz zu verdrängen - das war unser Plan. Es wurde dann ein deutlicher 4,5:1,5-Erfolg. Im Nachhinein also alles richtig gemacht.

 

Pünktlich 10 Uhr ging es dann in dem historischen alten Pfarrhaus von Hagen los.

Hagen1 3

 

Hagen4 6

 

In der Tat schien dann unser Team ausgeschlafener zu sein. Nach einer Stunde hatten wir schon an allen Brettern Vorteile. Das war schon bemerkenswert, denn wir hatten zweifachen Ersatz dabei.

Rouven kam zu seinem zweiten Einsatz. Mit Weiß nahm er die Initiative aus der Eröffnung mit und wusste seinen Gegner dauerhaft zu beschäftigen. Und Max, bei seinem ersten Jugendbundesliga-Einsatz überhaupt, befand sich nach einem herausgespielten Figurengewinn sogar schon auf der Siegerstraße.

Das erste Zählbare holte dann Alexander, der einen Königsangriff erfolgreich abschließen konnte - 1:0. Fin Niklas erhöhte nicht lange danach auf 2:0. Er hatte sich für das Endspiel das Läuferpaar gesichert, nahm dann später noch eine Figur mit und verwertete sicher zum vollen Punkt.

Dann endete auch die Partie von Max, etwas überraschend dann doch Remis, da Max in Zeitnot eine Qualität abgegeben hatte. Die Partie von Kevin kippte sogar. Seinen Vorteil aus der Eröffnung hatte Kevin in ein Springerpaar im gegnerischen Königsflügel umgewandelt. Leider fehlte dort das Matt und im Endspiel war dann das Läuferpaar seines Gegners dem gestrandeten Springerpaar überlegen. Das war schade und Hagen kam damit auf 2,5:1,5 heran.

Mehr ließen die Jungs dann nicht mehr liegen.

Martin brachte uns den Punkt zum 3,5:1,5 mit einem sehenswerten Turmopfer:

hagen martin

Martin mit Schwarz am Zug: 1. - Tf3:!!

2. gf3: De3+ 3. Kg2 Df3:+ 4. Kg1 Df2+ 5. Kh1 De1+ 6. Sf1 (6. Kg2 Tf2 matt) Tf1:+ Weiß gibt auf

 

Rouven spielte dann noch als Letzter. Er hatte mit seinem aktiven Spiel so nach und nach den gegnerischen Damenflügel von Bauern befreit. Im Endspiel konnte er nun fast unbehindert mit seinen eigenen Damenflügelbauern durchlaufen. Damit 4,5:1,5 der Endstand im Mannschaftswettkampf.

Abends gegen 20 Uhr trafen wir dann wieder im Lübecker Hauptbahnhof ein. Etwas erschöpft, aber glücklich.